Der Leopardgecko
Die ideale Echse für den Einstieg — robust und umgänglich
Der Leopardgecko ist eine kleine, bodenbewohnende und nachtaktive Echse, die als umgänglich und leicht zu handhaben gilt. Er gehört zu den Reptilien, die für den Einstieg am häufigsten empfohlen werden — «einfach» heisst aber nicht «ohne Ansprüche»: Sein Terrarium muss richtig geheizt und eingerichtet sein.
| Lebenserwartung | 15 bis 20 Jahre |
|---|---|
| Sozialleben | Einzelgänger (Vergesellschaftung nicht empfohlen) |
| Erforderliches Niveau | Motivierte Einsteiger |
| Rechtsrahmen | Sachkundenachweis erforderlich — mehr erfahren |
Seine wichtigsten Bedürfnisse
- Ein horizontales Terrarium mit Temperaturgefälle und einem Wärmepunkt von 30–32 °C am Boden.
- Ein feuchtes Versteck, unerlässlich für eine gelungene Häutung.
- Ein nicht verschluckbarer Bodengrund (Sand birgt die Gefahr eines Darmverschlusses): Matte, Fliesen oder geeignetes Substrat.
- Eine abwechslungsreiche Ernährung aus lebenden Insekten (Grillen, Schaben), bestäubt mit Kalzium und Vitamin D3.
Wichtige Gesundheitspunkte
- Ohne ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D3 bildet der Gecko ein brüchiges Skelett: die metabolische Knochenerkrankung. Achten Sie auf einen weichen Kiefer, verformte Gliedmassen, Zittern oder einen erschwerten Gang. Das kommt häufig vor und lässt sich leicht verhindern, indem die Futtertiere mit Kalzium bestäubt werden.
- Wenn er sein Futter auf Sand erwischt, kann er davon verschlucken und sich den Darm verstopfen (ein Darmverschluss): Er verdaut nicht mehr, bläht auf und frisst nicht mehr — das ist ein Notfall. Am sichersten ist es, ihn auf einem nicht verschluckbaren Boden (Matte, Haushaltspapier) statt auf Sand zu halten.
- Eine unvollständige Häutung hinterlässt oft Ringe trockener Haut an den Zehen oder an den Augenlidern (eine Dysekdysis): Die zurückgebliebene Haut schnürt ein und kann eine Zehe abfallen lassen oder das Auge stören. Eine feuchte Ecke im Terrarium erleichtert vollständige Häutungen.
In der Schweiz: sachkundenachweis erforderlich Zahlreiche Reptilien erfordern einen artspezifischen Sachkundenachweis (SKN) sowie genaue Haltungsbedingungen (Terrarium, UVB, Temperatur, Luftfeuchtigkeit). Einzelheiten zum Rechtsrahmen →
Das Wort der Praxis Au Furet Ein dicker Schwanz ist ein Fettvorrat und ein guter Gesundheitsanzeiger: Ein Gecko, dessen Schwanz dünner wird, muss beobachtet werden.
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