Die Elapiden (Kobras, Mambas)
Giftschlangen — Bewilligung obligatorisch
Die Elapiden bilden die grosse Familie der Giftschlangen mit feststehenden Giftzähnen: Kobras, Mambas, Kraits, Korallenottern, Taipane und Seeschlangen. Sie spritzen ihr Gift über ein Paar Giftzähne im vorderen Bereich des Kiefers ein. Einige Arten zählen zu den gefährlichsten Schlangen der Welt.
Streng geregelte Haltung. In der Schweiz erfordert die Haltung einer Giftschlange eine kantonale Bewilligung und strenge Sicherheitseinrichtungen. Es sind keinesfalls «gewöhnliche» Heimtiere: Sie sind erfahrenen und bewilligten Haltern vorbehalten. Dieser Steckbrief ist rein informativ.
Einige typische Vertreter
Die Schwarze Mamba, die längste Giftschlange Afrikas (bis 3,5 m), ist wegen der Schnelligkeit ihres Giftes gefürchtet. Die Kobras spreizen ihre berühmte Halshaube, um grösser zu wirken und ihre Gefährlichkeit zu signalisieren; einige, die sogenannten Speikobras, spritzen ihr Gift zur Verteidigung auf Distanz. Beruhigend in der Praxis: Die meisten dieser Schlangen fliehen und beissen nur, wenn sie in die Enge getrieben werden. Die marinen Elapiden wiederum sind äusserst giftig, aber nur sehr selten für Unfälle mit Menschen verantwortlich.
Inhalt der Tierarztpraxis Au Furet, für Tierhalterinnen und Tierhalter aufbereitet.
In der Schweiz: kantonale bewilligung Die Haltung giftiger, gefährlicher oder wildlebender Tiere ist einer kantonalen Bewilligung unterstellt, die vom Veterinäramt erteilt wird, mit Kontrolle der Anlagen. Einzelheiten zum Rechtsrahmen →
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